Historisches zum Goldstandard

Der 15. August 1971 markiert das Ende des Währungssystems Bretton Woods und damit auch das Ende des sogenannten Goldstandards. Bis dahin sollten der US-Dollar und die europäischen Währungen an dem Edelmetall Gold gekoppelt sein.

Gerade angesichts der aktuellen Krise gibt es ein paar Stimmen, die diese Abkehr vom Goldstandard mit verantwortlich machen für unseren heutigen Probleme. In diesem Zusammenhang kann man dann auch solche Dinge hören oder lesen wie: “Gold war schon immer ein Zahlungsmittel”.

Zu diesem Thema habe ich schon einmal in dem Beitrag  ”Gold war nicht immer ‘die’ Währung” geschrieben. Nachfolgend noch ein paar historische Tatsachen zum Goldstandard…

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Bei China ist Vorsicht geboten

Am 5. Februar standen zwei interessante Artikel zum Thema China in der Süddeutschen Zeitung (S. 28). Der erste Artikel war überschrieben mit “chinesische Muskelspiele”, Autor Henrik Bork. Der Zweite Artikel hatte die Überschrift “Die Blase wird platzen” und ist ein Interview mit dem Pekinger Ökonomen Mao Yushi. Beide Beiträge waren eher kritisch, was die weitere Entwicklung in China betrifft …

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Risikomanagement in den Total Return Fonds

Gestern sind die Aktienmärkte zwischen 2 und 2,5 Prozent gefallen. Damit ist der DAX seit Jahresbeginn 7,4 Prozent gefallen. Demgegenüber sind die beiden Total Return-Fonds in diesem Zeitraum nur 0,33 bzw 0,73 Prozent gefallen:

  • Dr. Peterreins Total Return 1-Fonds (A0M0Y2): -0,33 % von 31.12.09 bis 04.02.2010
  • Dr. Peterreins Total Return 2-Fonds (A0M0Y3): -0,73 % von 31.12.09 bis 04.02.2010

Dass das Minus in diesen Fonds so deutlich niedriger ist als der Gesamtmarkt, liegt an dem konsequenten, regelbasierten Risikomanagement, das ich in diesen Fonds verfolge…

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Glück, Zufall und Anlageerfolg

Ich habe gestern einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung gelesen mit der Überschrift “Glück ist der wichtigste Anlagefaktor – Fondsmanager haben nur selten wirklich Erfolg. Und wenn doch, hat das wenig mit Können zu tun, seit eine neue Studie.” (S. 25, Autor Markus Zydra).

Darin wird Bezug genommen auf eine aktuelle Studie des amerikanische Ökonomen Eugene Fama, der 3156 Investmentfonds zwischen 1984 und 2006 untersuchte. Das Fazit wird so zitiert: “Es ist unmöglich zu sagen, ob die gute Leistung eines Fondsmanagers nur pures Glück oder reife Leistung ist.”

Interessant fand ich vor allem folgende Zeilen im SZ-Artikel:

“Nun ist es aber nachweislich so, dass mancher Fondsmanager die eigentlich unmögliche Leistung erbringt, immer wieder. Der US-Investor Warren Buffet ist der bekannteste Vertreter dieser ewig erfolgreichen. Alles Fortuna, über 30 Jahre lang nur auf diesen einen Mann konzentriert? Nein, der Eindruck ist, dass es geniale Investoren gibt, die regelmäßig dem Markt eine Nasenlänge voraus sind.”

Nachfolgend erörtere ich, warum diese Zeilen sehr naiv sind…

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Was uns Thomas R. Malthus über Prognosen lehrt

Irgendjemand sagte einmal: “Prognosen sind dann besonders schwierig, wenn sie sich auf die Zukunft beziehen.”  So lustig dieser Satz ist, so seltsam ist es, dass eine große Mehrheit der Anleger einfach nicht von Kapitalmarktprognosen lassen kann.

Manche Zusammenhänge scheinen auch mehr als offensichtlich zu sein. Nehmen wir Öl als Beispiel. Seit Jahren steigt tendenziell der Ölverbrauch, die Ölreserven sind begrenzt. ALSO ist es nur logisch, dass Öl knapp uns somitnoch teurer werden wird.

Dergleichen “logische” Schlüsse gibt es zuhauf. Man muss nur den Wirtschaftsteil einer Zeitung aufschlagen, oder einen sogenannten “Kapitalmarkt-Experten” in n-tv anhören, und man kann sich vor lauter Logik kaum retten.

Wer mich bzw. dieses Weblog kennt, weiß, dass ich keinen Pfifferlich auf derartige “Logik” gebe. Ein sehr nettes Besipiel in diesem Zusammenhang stellt die Theorie des britischen Ökonomen Thomas Robert Mathus dar, die 1798 veröffentlicht wurde…

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De Bono und rückblickend sind wir immer klug

Ich habe mich ja in letzter Zeit ein wenig mit Edward De Bonos neuer Denkschule beschäftigt. Wenn ich abends von der Arbeit nach Hause komme, fragt mich mein Sohn schon, ob wir wieder eine De Bono-Übung machen wollen. Gerade Kinder, denke ich, können an De Bono viel Freude haben.

Mir macht es aber auch Freude. Zumal ich in seinem Buch immer wieder Passagen finde, die man wunderbar mit dem Thema Geldanlage und Börse in Beziehung setzen kann…

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Risikomanager Otto Steinmetz im SZ-Interview

In der heutigen Süddeutschen Zeitung stand auf Seite 28 ein sehr interessantes Interview mit Otto Steinmetz. Otto Steinmetz war Risikcontroller bei der Deutschen Bank, später bei der Dresdner Bank.

Zur Zeit wird ja immer wieder nach einer stärkeren Überwachung und Regulierung der Banken gerufen…

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Bedeuten fallende Aktienkurse eine Geldvernichtung?

Mir wurde von einem Leser dieses Weblogs folgende Frage gestellt: “Wird Geld vernichtet, wenn Aktienkurse fallen, oder wandert das Geld nur aus den Aktien raus- und in andere Anlageformen rein?”

Nachfolgend meine Antwort…

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Ist Inflation eine Gefahr?

Im Euro-Raum hatten wir in 2009 eine extrem niedrige Inflationsrate. Zeitweise hatten wir sogar deflationäre Tendenzen. (Siehe diesen SZ-Artikel) Also das genaue Gegenteil einer Inflation. Dennoch hört und liest man ständig davon, dass eine große Inflation, vielleicht sogar eine Hyperinflation droht. In der Presse kann man Artikel lesen, wie man sich gegen Inflationschützen kann. Und Heerscharen von Anlageberatern bieten freudig ihre Dienste an, um den Inflations-verängstigten Anleger gegen das Schreckgespenst der Geldentwertung zu schützen.

Was ist von all dem zu halten?

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Gold war nicht immer “die” Währung

Es gibt einige Menschen, die zum Gold ein direkt ideologisches Verhältnis haben. Solche Leute behaupten dann solche Dinge wie: “Gold war schon immer das Zahlungsmittel schlechthin.” Unterstrichen wird das manchmal durch die Behauptung: “Im alten Rom konnte man für eine Unze Gold eine Toga kaufen, vor 100 Jahren konnte man für eine Unze Gold einen guten Anzug kaufen, und der Gegenwert eines Anzugs heute entpspricht auch in etwa dem Wert einer Unze Gold.”

Leider versäumen es solche Leute, ins Geschichtsbuch zu schauen. Im europäischen Mittelalter war Gold beispielsweise die meiste Zeit alles andere als eine gängige Währung …

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