Esch-Oppenheim-Fonds zockt Karstadt ab

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8 Antworten

  1. Hm. Ich war fester Überzeugung, dass eine derartige Tunnelierung des eigenen Unternehmens (es ist nichts anderes gewesen) nur in Osteuropa daily business wäre…und ich lag offensichtlich falsch.

  2. Sehr geehrter Herr Broska,
    nein, korrupte und charakterlose Manager (als auch Politiker) gibt es in jedem Land. Ob Osten oder Westen, spielt wohl keine Rolle. Ich finde das irgendwie traurig.
    Gruß Peterreins

    • Ich gebe Ihnen Recht, daß Charakterlosigkeit omnipräsent ist. Aber ein solch billiger trick erinnert mich stark an die „Wilden 90er“ im Osten. Ich würde diese handeln nicht mehr korrupt, sondern einfach Skrupel- oder Hemmungslos nennen.

  3. Sehr geehrter Herr Peterreins,

    dazu kommt noch, daß Herr Middelhoff zu der Zeit des Verkaufs der Leipziger Immobilie wohl im Aufsichtsrat von Karstadt-Quelle (heute Arcandor) war.

    Und Herr Esch ist auch kein unbeschriebenes Blatt. In Köln wurden die alten Messehallen, in die der TV-Sender RTL einzieht bzw. einzog, auch von einem Oppenheim-Esch-Fonds finanziert oder so, und da ist auch die Köln-Bonner Sparkasse mit verwickelt, weil sie Mietgarantien abgegeben hat, die viel zu hoch waren (oder so, genau weiß ich es nicht mehr), weswegen die Sparkasse (auch wegen anderer dubioser Geschäfte) kurz vor der Pleite stand.
    Das nennt sich Kölscher Klüngel.

    • Und irgendwie seltsam ist, dass immer wieder dieselben Leute dieselben dubiosen Geschäfte machen können und dabei noch absahnen ohne Ende. Lernt denn da keiner dazu?

  4. Nein, dazulernen tut niemand mehr dazu. Damit hat man schon längst abgeschlossen.
    Dazulernen würde ja einige Leute dazu veranlassen künftig nicht mehr derart abzusahnen.

  5. [...] Sal. Oppenheim blamiet sich im Fall Arcandor Posted in Aktuelles zum Kapitalmarkt by peterreins on 20/06/2009 In einem meiner früheren Blog-Beiträge habe ich schon einmal zum Fall Arcandor geschrieben, insbesondere über das unselige Viererverhältnis (Link dorthin): [...]

  6. Im Grunde steckt hinter allem vor allem eine Figur, nämlich tatsächlich der umtriebige Josef Esch (siehe dazu v.a. Constantin Magnis Reportage im Cicero http://www.cicero.de/97.php?ress_id=6&item=4973) Das ist meiner Meinung nach der eigentlich interessante Faktor. Gut dass er hier erwähnt wird!

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