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	<title>Kommentare für Dr. Peterreins Geldanlage- und Finanz-Blog</title>
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	<link>http://geldanlage-finanz-blog.com</link>
	<description>Dr. Hannes Peterreins informiert zu aktuellen Finanzthemen</description>
	<lastBuildDate>Fri, 18 Nov 2011 13:01:23 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Falsche Geldtheorie ist gefährlich von Franz Hall</title>
		<link>http://geldanlage-finanz-blog.com/2011/01/08/falsche-geldtheorie-ist-gefahrlich/#comment-1474</link>
		<dc:creator><![CDATA[Franz Hall]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 13:01:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://geldanlage-finanz-blog.com/?p=2680#comment-1474</guid>
		<description><![CDATA[Herr Peterreins,
Sie sind der Meinung, daß ein Geldschein KEINE Verpflichtung ist.
Radio Eriwan würde dazu sagen:  Jein.
Im Prinzip ja, aber .....

Wenn ich ein Buch für 10 Euro verkaufe und nun diesen 10 Euro Schein in der Hand halte, dann ist in der Tat niemand verpflichtet, mir dafür etwas zu verkaufen.
Insofern haben Sie recht, aber das ist nicht alles, was es zum Geldschein zu sagen gibt.

Wie kommt denn der Geldschein überhaupt in die Welt ?
Das ist der springende Punkt, den Sie &quot;vergessen&quot;.

Für den Laien kann man es so erklären:
Die Bank hat ein Girokonto bei der Zentralbank ( Zentralbank = ZB ).
Bevor die Bank Geldscheine bei der ZB bekommt, braucht sie ein ZB-Guthaben, das sich um den Betrag vermindert, welchen sie als Bargeld von der ZB abhebt.

Wie bekommt die Bank ein Guthaben auf ihrem ZB-Konto ?
Sie macht ein Geschäft mit der ZB. Entweder hinterlegt sie ein Wertpapier als Pfand und bekommt im Gegenzug die Gutschrift
auf ihrem ZB-Konto oder sie verkauft das Wertpapier und bekommt
den Betrag gutgeschrieben. 
In beiden Fällen sind es Termingeschäfte. Zum fixen Zeitpunkt X muß die Bank den Betrag an die ZB bezahlen und bekommt dann das Wertpapier zurück. 

So, nun hat sich die Bank durch ein Kreditgeschäft auf Termin mit der ZB das nötige Guthaben auf ihrem ZB-Konto beschafft und läßt sich
per Geldtransporter die Geldscheine liefern. Ihr ZB-Konto wird
um den Betrag belastet, den sie als Geldscheine geliefert bekommt.

Was ist demnach ein Geldschein ?

Er entsteht durch einen Kredit einer Geschäftsbank bei der ZB, welcher voll besichert ist.
Bei diesem Geschäft sind nur notenbankfähige Sicherheiten erlaubt, welche die ZB in einer Liste veröffentlicht.

Das sind Staatsanleihen oder andere erstklassige Schuldverschreibungen von Schuldnern mit höchster Bonität.

Ein Geldschein ist demnach was ?
Richtig:
Ein Geldschein ist nichts anderes als ein kleines Stück eines Wertpapieres (auch Staatsanleihen sind Wertpapiere), dem nicht mehr anzusehen ist, wer der Schuldner ist.
Ein Geldschein ist somit ein anonymisierter und standardisierter
und zessionsfähiger Teil eines Schuldscheines.

Hinter jedem Geldschein steckt eine Forderung der ZB an eine Geschäftsbank, welche mit einem Wertpapier besichert ist.

Wenn ich ein Buch für 10 Euro verkauft habe und nun diesen 10 Euro Schein in der Hand halte, habe ich keine Verpflichtung daraus.
Ich kann diesen Geldschein verbrennen oder damit eine Flasche Wein kaufen.

Das ändert aber nichts daran, daß dieser 10.-Euro Schein nur deshalb existiert, weil eine Geschäftsbank ein Wertpapier monetisierte und nun verpflichtet ist,  10.-Euro in bar zu einem fixen Termin an die ZB zu zahlen (plus Zinsen).

Sobald die Geschäftsbank ihre Schuld in Form von ZB-Geld bezahlt, verschwindet das Guthaben auf ihrem ZB-Konto
und ein 10 Euro Schein verschwindet im Tresor der ZB und ist kein Geld mehr.

Ein Geldschein ist nicht &quot;reiner Glaube&quot; , sondern ein anonymisierter und standardisierter und zessionsfähig gemachter Schuldschein.

Das Kaufen und Verkaufen basiert deshalb nicht auf &quot;reinem Glauben&quot;, sondern auf Verträgen, deren Nichteinhaltung erhebliche Konsequenzen haben.

Aus einer völlig verkürzten und eingeschränkten Sichtweise kann ich natürlich sagen: Diese 10 Euro, welche ich hier in der Hand halte, 
sind keine Verpflichtung und es beruht alles nur auf Glauben,
aber das stimmt eben hinten und vorne nicht.

Wir können sogar noch weiter gehen und sagen:
Damit dieser 10 Euro Schein überhaupt den Weg in die reale Welt
findet, hat sich jemand bei einer Geschäftsbank verschuldet.
Beispielsweise ein Häuslebauer.
Er hat der Bank Eigenkapital bringen müssen und weitere Sicherheiten, im Normalfall der Eintrag ins Grundbuch.
Nur mit diesen Sicherheiten und dem Nachweis eines geregelten Einkommens bekam er den Kredit, welcher über die Giralgeldschöpfung schließlich zur Refinanzierung und dann zur Auszahlung des Bargeldes führte.

Hinter einem Geldschein steckt also immer - ohne Ausnahme - ein Kredit, welcher besichert ist.

Dem Geldschein sieht man nicht an, wer den Kredit genommen und damit die Geldschöpfung initiiert hat, denn er ist ein anonymer Schuldschein.

Die Triebkräfte, welche hinter dem Auftauchen von Geldscheinen stecken, sind folglich nicht nur &quot;reiner Glaube&quot;, sondern das Verpfänden von Eigentum und ein massiver Druck, Zins und Tilgung zu erwirtschaften, weil man sonst das verpfändete Eigentum verliert.

Was dies bedeutet, weiß jeder, dessen Konto vom Finanzamt oder von der Bank gepfändet wurde und dessen Haus zwangsversteigert wurde.

Herr Peterreins, wenn Sie die beiden Ebenen der Geldschöpfung
betrachten (Giralgeldschöpfung und Zentralbankgeldschöpfung),
dann sehen Sie, daß hinter jedem Geldschein massive und schwerwiegende Verpflichtungen stehen, die nichts mit &quot;reinem Glauben&quot; zu tun haben.

Deshalb fände ich es angebracht, wenn Sie Ihre stark verkürzenden Thesen zum Geld überdenken würden.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Peterreins,<br />
Sie sind der Meinung, daß ein Geldschein KEINE Verpflichtung ist.<br />
Radio Eriwan würde dazu sagen:  Jein.<br />
Im Prinzip ja, aber &#8230;..</p>
<p>Wenn ich ein Buch für 10 Euro verkaufe und nun diesen 10 Euro Schein in der Hand halte, dann ist in der Tat niemand verpflichtet, mir dafür etwas zu verkaufen.<br />
Insofern haben Sie recht, aber das ist nicht alles, was es zum Geldschein zu sagen gibt.</p>
<p>Wie kommt denn der Geldschein überhaupt in die Welt ?<br />
Das ist der springende Punkt, den Sie &#8222;vergessen&#8220;.</p>
<p>Für den Laien kann man es so erklären:<br />
Die Bank hat ein Girokonto bei der Zentralbank ( Zentralbank = ZB ).<br />
Bevor die Bank Geldscheine bei der ZB bekommt, braucht sie ein ZB-Guthaben, das sich um den Betrag vermindert, welchen sie als Bargeld von der ZB abhebt.</p>
<p>Wie bekommt die Bank ein Guthaben auf ihrem ZB-Konto ?<br />
Sie macht ein Geschäft mit der ZB. Entweder hinterlegt sie ein Wertpapier als Pfand und bekommt im Gegenzug die Gutschrift<br />
auf ihrem ZB-Konto oder sie verkauft das Wertpapier und bekommt<br />
den Betrag gutgeschrieben.<br />
In beiden Fällen sind es Termingeschäfte. Zum fixen Zeitpunkt X muß die Bank den Betrag an die ZB bezahlen und bekommt dann das Wertpapier zurück. </p>
<p>So, nun hat sich die Bank durch ein Kreditgeschäft auf Termin mit der ZB das nötige Guthaben auf ihrem ZB-Konto beschafft und läßt sich<br />
per Geldtransporter die Geldscheine liefern. Ihr ZB-Konto wird<br />
um den Betrag belastet, den sie als Geldscheine geliefert bekommt.</p>
<p>Was ist demnach ein Geldschein ?</p>
<p>Er entsteht durch einen Kredit einer Geschäftsbank bei der ZB, welcher voll besichert ist.<br />
Bei diesem Geschäft sind nur notenbankfähige Sicherheiten erlaubt, welche die ZB in einer Liste veröffentlicht.</p>
<p>Das sind Staatsanleihen oder andere erstklassige Schuldverschreibungen von Schuldnern mit höchster Bonität.</p>
<p>Ein Geldschein ist demnach was ?<br />
Richtig:<br />
Ein Geldschein ist nichts anderes als ein kleines Stück eines Wertpapieres (auch Staatsanleihen sind Wertpapiere), dem nicht mehr anzusehen ist, wer der Schuldner ist.<br />
Ein Geldschein ist somit ein anonymisierter und standardisierter<br />
und zessionsfähiger Teil eines Schuldscheines.</p>
<p>Hinter jedem Geldschein steckt eine Forderung der ZB an eine Geschäftsbank, welche mit einem Wertpapier besichert ist.</p>
<p>Wenn ich ein Buch für 10 Euro verkauft habe und nun diesen 10 Euro Schein in der Hand halte, habe ich keine Verpflichtung daraus.<br />
Ich kann diesen Geldschein verbrennen oder damit eine Flasche Wein kaufen.</p>
<p>Das ändert aber nichts daran, daß dieser 10.-Euro Schein nur deshalb existiert, weil eine Geschäftsbank ein Wertpapier monetisierte und nun verpflichtet ist,  10.-Euro in bar zu einem fixen Termin an die ZB zu zahlen (plus Zinsen).</p>
<p>Sobald die Geschäftsbank ihre Schuld in Form von ZB-Geld bezahlt, verschwindet das Guthaben auf ihrem ZB-Konto<br />
und ein 10 Euro Schein verschwindet im Tresor der ZB und ist kein Geld mehr.</p>
<p>Ein Geldschein ist nicht &#8222;reiner Glaube&#8220; , sondern ein anonymisierter und standardisierter und zessionsfähig gemachter Schuldschein.</p>
<p>Das Kaufen und Verkaufen basiert deshalb nicht auf &#8222;reinem Glauben&#8220;, sondern auf Verträgen, deren Nichteinhaltung erhebliche Konsequenzen haben.</p>
<p>Aus einer völlig verkürzten und eingeschränkten Sichtweise kann ich natürlich sagen: Diese 10 Euro, welche ich hier in der Hand halte,<br />
sind keine Verpflichtung und es beruht alles nur auf Glauben,<br />
aber das stimmt eben hinten und vorne nicht.</p>
<p>Wir können sogar noch weiter gehen und sagen:<br />
Damit dieser 10 Euro Schein überhaupt den Weg in die reale Welt<br />
findet, hat sich jemand bei einer Geschäftsbank verschuldet.<br />
Beispielsweise ein Häuslebauer.<br />
Er hat der Bank Eigenkapital bringen müssen und weitere Sicherheiten, im Normalfall der Eintrag ins Grundbuch.<br />
Nur mit diesen Sicherheiten und dem Nachweis eines geregelten Einkommens bekam er den Kredit, welcher über die Giralgeldschöpfung schließlich zur Refinanzierung und dann zur Auszahlung des Bargeldes führte.</p>
<p>Hinter einem Geldschein steckt also immer &#8211; ohne Ausnahme &#8211; ein Kredit, welcher besichert ist.</p>
<p>Dem Geldschein sieht man nicht an, wer den Kredit genommen und damit die Geldschöpfung initiiert hat, denn er ist ein anonymer Schuldschein.</p>
<p>Die Triebkräfte, welche hinter dem Auftauchen von Geldscheinen stecken, sind folglich nicht nur &#8222;reiner Glaube&#8220;, sondern das Verpfänden von Eigentum und ein massiver Druck, Zins und Tilgung zu erwirtschaften, weil man sonst das verpfändete Eigentum verliert.</p>
<p>Was dies bedeutet, weiß jeder, dessen Konto vom Finanzamt oder von der Bank gepfändet wurde und dessen Haus zwangsversteigert wurde.</p>
<p>Herr Peterreins, wenn Sie die beiden Ebenen der Geldschöpfung<br />
betrachten (Giralgeldschöpfung und Zentralbankgeldschöpfung),<br />
dann sehen Sie, daß hinter jedem Geldschein massive und schwerwiegende Verpflichtungen stehen, die nichts mit &#8222;reinem Glauben&#8220; zu tun haben.</p>
<p>Deshalb fände ich es angebracht, wenn Sie Ihre stark verkürzenden Thesen zum Geld überdenken würden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Richtige Prognosen können zu schlechten Ergebnissen führen von Stefan</title>
		<link>http://geldanlage-finanz-blog.com/2011/09/09/richtige-prognosen-konnen-zu-schlechten-ergebnissen-fuhren/#comment-1465</link>
		<dc:creator><![CDATA[Stefan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 09:31:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://geldanlage-finanz-blog.com/?p=2693#comment-1465</guid>
		<description><![CDATA[Es ist eben nicht so, dass man als Anleger oder Unternehmer mit Zukunftstechnologien grundsätzlich viel Geld machen kann. Warum auch sollte das möglich sein? Solche Märkte mit starkem Wachstum ziehen Konkurrenz magisch an. Der Kunde kauft natürlich am liebsten die besten und billigsten Solarmodule. Das hat zur Folge, dass die Hersteller viel Geld für weitere Forschung ausgeben müssen und trotzdem immer auf günstige Preise achten müssen. Hohe Margen sind damit langfristig kaum zu halten.

Von Zukunftstechnologien profitiert meistens in erster Linie die Allgemeinheit. Nicht der Unternehmer. Und das ist eigentlich auch ganz gut so...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eben nicht so, dass man als Anleger oder Unternehmer mit Zukunftstechnologien grundsätzlich viel Geld machen kann. Warum auch sollte das möglich sein? Solche Märkte mit starkem Wachstum ziehen Konkurrenz magisch an. Der Kunde kauft natürlich am liebsten die besten und billigsten Solarmodule. Das hat zur Folge, dass die Hersteller viel Geld für weitere Forschung ausgeben müssen und trotzdem immer auf günstige Preise achten müssen. Hohe Margen sind damit langfristig kaum zu halten.</p>
<p>Von Zukunftstechnologien profitiert meistens in erster Linie die Allgemeinheit. Nicht der Unternehmer. Und das ist eigentlich auch ganz gut so&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Inflation oder Staatsbankrott ist nicht notwendig von Simon</title>
		<link>http://geldanlage-finanz-blog.com/2011/05/17/inflation-oder-staatsbankrott-ist-nicht-notwendig/#comment-1464</link>
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 19:33:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://geldanlage-finanz-blog.com/?p=2690#comment-1464</guid>
		<description><![CDATA[Dank diverserer Rechenfehler hat sich ja glücklicherweise die Staatsverschuldung der BRD um ein paar Milliarden gesenkt :)

HRE sei Dank :D]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dank diverserer Rechenfehler hat sich ja glücklicherweise die Staatsverschuldung der BRD um ein paar Milliarden gesenkt <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>HRE sei Dank <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Richtige Prognosen können zu schlechten Ergebnissen führen von chilli</title>
		<link>http://geldanlage-finanz-blog.com/2011/09/09/richtige-prognosen-konnen-zu-schlechten-ergebnissen-fuhren/#comment-1461</link>
		<dc:creator><![CDATA[chilli]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 09:59:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://geldanlage-finanz-blog.com/?p=2693#comment-1461</guid>
		<description><![CDATA[Woran liegt das denn grundsätzlich? Lohnt es sich generell nicht? Sind die Subventionen zu hoch? Man hört ja relativ selten davon wer mit Solar so alles Geld macht und noch weniger höre ich wer Geld damit verliert.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Woran liegt das denn grundsätzlich? Lohnt es sich generell nicht? Sind die Subventionen zu hoch? Man hört ja relativ selten davon wer mit Solar so alles Geld macht und noch weniger höre ich wer Geld damit verliert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Was bedeutet die demografische Entwicklung für Anleger? von peterreins</title>
		<link>http://geldanlage-finanz-blog.com/2009/11/20/geldanlage-demografische-entwicklung-fur-anleger-demografie-bevoelkerungsentwicklung/#comment-1442</link>
		<dc:creator><![CDATA[peterreins]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 08:07:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://geldanlage-finanz-blog.com/?p=1640#comment-1442</guid>
		<description><![CDATA[Ob ein Trend wirklich ein Trend war, sieht man immer nur im Nachhinein. Es gibt tausende von Beispielen, bei denen Leute von einem &quot;klaren Trend&quot; gesprochen haben, worüber wir heute nur noch lachen könnten.

Hier ein paar Beispiele:
In den 1960er Jahren war ein klarer Trend hin zu gut durchgeplanten Wohnsiedlungen (Plattenbau etc.). Damals gab es Leute, die glaubten, dass das immer so weitergehen würde, weil das die &quot;rationale Form des Wohnens&quot; sei und dass nach und nach die historisch gewachsenen Staädte und Stadtteile verschwinden würden. Heute wissen wir, dass das ein krasse Fehleinschätzung war. Heute will niemand mehr Betonwüsten. Dieser &quot;Trend&quot; damals hat sich als vorübergehend erwiesen.

Um das Jahr 2000 herum gab es Leute, die von einem klaren Trend hin zum Bezahlfernsehen (Premiere) sprachen. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern. Heute wissen wir, dass das im Prinzip gescheitert ist.

Und nun zu den Tante-Emma-Läden. Sie haben selbst erwähnt, dass es kleine Läden gibt, die z.B. auf Obst &amp; Gemüse spezialisiert sind. Wer hätte das vor 30 Jahren vorhergesagt? Der &quot;Trend&quot; war klar hin zum Supermarkt oder zu großen Einkaufszentren. Eigentlich sind doch solch kleinen Obst&amp;Gemüse-Läden, die es heute (immer noch oder wieder verstärkt) gibt eine klare Widerlegung dieses vermeintlichen Trends. Die Dinge sind halt nicht so einfach. 

Noch ein Beispiel: Vor nicht all zu langer Zeit glaubten sehr viele, dass die Zukunft in Europa vor allem den Iren gehören würde. Es gab Berichte, dass die Iren schon mehr verdienen würden als Deutsche, dass überhaupt in Irland viele Dinge viel besser laufen würden. Detuschland galt damals als &quot;Schlusslicht Europas&quot;. Da gab es einen vermeintlichen Trend &quot;weg von Deutschland, hin zu Irland&quot;. Und was haben wir jetzt? Es ist alles anders gekommen als erwartet. Der damals ausgemachte &quot;Trend&quot; hat sich als Irrtum erwiesen.

Etc. etc.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ob ein Trend wirklich ein Trend war, sieht man immer nur im Nachhinein. Es gibt tausende von Beispielen, bei denen Leute von einem &#8222;klaren Trend&#8220; gesprochen haben, worüber wir heute nur noch lachen könnten.</p>
<p>Hier ein paar Beispiele:<br />
In den 1960er Jahren war ein klarer Trend hin zu gut durchgeplanten Wohnsiedlungen (Plattenbau etc.). Damals gab es Leute, die glaubten, dass das immer so weitergehen würde, weil das die &#8222;rationale Form des Wohnens&#8220; sei und dass nach und nach die historisch gewachsenen Staädte und Stadtteile verschwinden würden. Heute wissen wir, dass das ein krasse Fehleinschätzung war. Heute will niemand mehr Betonwüsten. Dieser &#8222;Trend&#8220; damals hat sich als vorübergehend erwiesen.</p>
<p>Um das Jahr 2000 herum gab es Leute, die von einem klaren Trend hin zum Bezahlfernsehen (Premiere) sprachen. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern. Heute wissen wir, dass das im Prinzip gescheitert ist.</p>
<p>Und nun zu den Tante-Emma-Läden. Sie haben selbst erwähnt, dass es kleine Läden gibt, die z.B. auf Obst &amp; Gemüse spezialisiert sind. Wer hätte das vor 30 Jahren vorhergesagt? Der &#8222;Trend&#8220; war klar hin zum Supermarkt oder zu großen Einkaufszentren. Eigentlich sind doch solch kleinen Obst&amp;Gemüse-Läden, die es heute (immer noch oder wieder verstärkt) gibt eine klare Widerlegung dieses vermeintlichen Trends. Die Dinge sind halt nicht so einfach. </p>
<p>Noch ein Beispiel: Vor nicht all zu langer Zeit glaubten sehr viele, dass die Zukunft in Europa vor allem den Iren gehören würde. Es gab Berichte, dass die Iren schon mehr verdienen würden als Deutsche, dass überhaupt in Irland viele Dinge viel besser laufen würden. Detuschland galt damals als &#8222;Schlusslicht Europas&#8220;. Da gab es einen vermeintlichen Trend &#8222;weg von Deutschland, hin zu Irland&#8220;. Und was haben wir jetzt? Es ist alles anders gekommen als erwartet. Der damals ausgemachte &#8222;Trend&#8220; hat sich als Irrtum erwiesen.</p>
<p>Etc. etc.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Was bedeutet die demografische Entwicklung für Anleger? von Gast</title>
		<link>http://geldanlage-finanz-blog.com/2009/11/20/geldanlage-demografische-entwicklung-fur-anleger-demografie-bevoelkerungsentwicklung/#comment-1441</link>
		<dc:creator><![CDATA[Gast]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 07:48:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://geldanlage-finanz-blog.com/?p=1640#comment-1441</guid>
		<description><![CDATA[Das stimmt so leider nicht ganz.
Ein Trend ist ja keine vorhersagung die keinen spielraum zuläst, ganz im gegenteil. Bei einer einschätzung legt ein Trend viel mehr die richtung fest und wenn wir dein Beispiel vergleichen so stimmt der Trend welcher in denn end 80 und 90 Jahren angekündigt wurde sogar sehr genau. Schauen wir uns doch einfach die Dichter der &quot;Tante-Emma-Läden&quot; in den 80er Jahren an und im vergleich die von diesem oder letztem Jahr. Hierbei wird klar das es bis auf einige ausnahmen welche sich aber in der regel spezialisiert haben (z.B. Obst u. Gemüse, oder Feinkost) kaum bis garkeine von diesen klein Läden mehr gibt. Ausserdem kann man einen Trend nicht mit ausnahmen wiederlegen da diese immer eintreffen können ob Wirtschaftlich oder nicht spielt ja erstmal keine rolle.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das stimmt so leider nicht ganz.<br />
Ein Trend ist ja keine vorhersagung die keinen spielraum zuläst, ganz im gegenteil. Bei einer einschätzung legt ein Trend viel mehr die richtung fest und wenn wir dein Beispiel vergleichen so stimmt der Trend welcher in denn end 80 und 90 Jahren angekündigt wurde sogar sehr genau. Schauen wir uns doch einfach die Dichter der &#8222;Tante-Emma-Läden&#8220; in den 80er Jahren an und im vergleich die von diesem oder letztem Jahr. Hierbei wird klar das es bis auf einige ausnahmen welche sich aber in der regel spezialisiert haben (z.B. Obst u. Gemüse, oder Feinkost) kaum bis garkeine von diesen klein Läden mehr gibt. Ausserdem kann man einen Trend nicht mit ausnahmen wiederlegen da diese immer eintreffen können ob Wirtschaftlich oder nicht spielt ja erstmal keine rolle.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Viele absurde Theorien zum Gold von peterreins</title>
		<link>http://geldanlage-finanz-blog.com/2009/03/13/36/#comment-1433</link>
		<dc:creator><![CDATA[peterreins]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 09:17:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://peterreins.wordpress.com/?p=36#comment-1433</guid>
		<description><![CDATA[Ich glaube wir sind uns einig, dass egal, ob man eine offizielle oder eine inoffizielle Inflationsrate hernimmt, wird sie von 1980 bis heute im Schnitt höher als 2,5% p.a. liegen. Die inoffiziellen Inflationsschätzungen gehen ja sowieso immer von einer höheren Geldentwertung aus. Umso weniger hat sich dann aber Gold in den letzten 30 Jahren real nach Inflationsbereinigung gelohnt  - und das trotz der fulminanten Gold-Hausse der letzten Jahre. Tatsächlich hatte ja jemand, der 1980 Gold gekauft hat, bis 1990 saftige Verluste. Bis zum Jahr 2000 weiteten sich diese Verluste sogar dramatisch aus. Ich erinnere daran, dass der Gold-Kurs einmal bei etwa 300 USD pro Feinunze lag. Über 50 % Verlust ist ja ein ganz ordentlicher Verlust. Genau aus diesem Grunde kann ich es nicht verstehen, wie man Gold als &quot;sichere Geldanlage&quot; bezeichnen kann. Offenbar werden hier wesentliche historische Tatsachen einfach ausgeblendet.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube wir sind uns einig, dass egal, ob man eine offizielle oder eine inoffizielle Inflationsrate hernimmt, wird sie von 1980 bis heute im Schnitt höher als 2,5% p.a. liegen. Die inoffiziellen Inflationsschätzungen gehen ja sowieso immer von einer höheren Geldentwertung aus. Umso weniger hat sich dann aber Gold in den letzten 30 Jahren real nach Inflationsbereinigung gelohnt  &#8211; und das trotz der fulminanten Gold-Hausse der letzten Jahre. Tatsächlich hatte ja jemand, der 1980 Gold gekauft hat, bis 1990 saftige Verluste. Bis zum Jahr 2000 weiteten sich diese Verluste sogar dramatisch aus. Ich erinnere daran, dass der Gold-Kurs einmal bei etwa 300 USD pro Feinunze lag. Über 50 % Verlust ist ja ein ganz ordentlicher Verlust. Genau aus diesem Grunde kann ich es nicht verstehen, wie man Gold als &#8222;sichere Geldanlage&#8220; bezeichnen kann. Offenbar werden hier wesentliche historische Tatsachen einfach ausgeblendet.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Viele absurde Theorien zum Gold von L. von der Tann</title>
		<link>http://geldanlage-finanz-blog.com/2009/03/13/36/#comment-1432</link>
		<dc:creator><![CDATA[L. von der Tann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 09:11:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://peterreins.wordpress.com/?p=36#comment-1432</guid>
		<description><![CDATA[Ok, akzeptiert! Mein Beitrag ist an manchen Stellen etwas provokativ. Es spricht für Sie, dass sie ihn trotzdem in den Blog aufgenommen haben (ich hatte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet).
Die Inflationsraten ...
Da gibt es wohl offizielle und tatsächliche. Ob nun Gewinn oder Verlust beim Goldinvestment herauskommt hängt - da gebe ich Ihnen natürlich recht - von der zugrundegelegten Inflationsrate ab.

Wie gesagt, jeder sollte für sich rechnen und entscheiden. Die meisten Daten dazu sind ja kein Geheimnis. Der eine findet dies, der andere das am vielversprechendsten. Sonst gäbe es ja auch nicht solch eine Vielzahl an unterschiedlichen Möglichkeiten, sein Geld zu investieren.

LvdT]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ok, akzeptiert! Mein Beitrag ist an manchen Stellen etwas provokativ. Es spricht für Sie, dass sie ihn trotzdem in den Blog aufgenommen haben (ich hatte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet).<br />
Die Inflationsraten &#8230;<br />
Da gibt es wohl offizielle und tatsächliche. Ob nun Gewinn oder Verlust beim Goldinvestment herauskommt hängt &#8211; da gebe ich Ihnen natürlich recht &#8211; von der zugrundegelegten Inflationsrate ab.</p>
<p>Wie gesagt, jeder sollte für sich rechnen und entscheiden. Die meisten Daten dazu sind ja kein Geheimnis. Der eine findet dies, der andere das am vielversprechendsten. Sonst gäbe es ja auch nicht solch eine Vielzahl an unterschiedlichen Möglichkeiten, sein Geld zu investieren.</p>
<p>LvdT</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Viele absurde Theorien zum Gold von peterreins</title>
		<link>http://geldanlage-finanz-blog.com/2009/03/13/36/#comment-1430</link>
		<dc:creator><![CDATA[peterreins]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 10:23:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://peterreins.wordpress.com/?p=36#comment-1430</guid>
		<description><![CDATA[Wenn die Wertsteigerung von Gold von 1980 bis 2011 2,5% p.a. war (wie Sie richtig gerechnet haben), dann hat man mit Gold in diesen 31 Jahren real verloren. Denn die Inflationsrate von 1980 bis 2011 lag im Durchschnitt deutlich höher als 2,5%. 
Und ich bitte darum, dass Sie in Ihrer Argumentation sachlich bleiben. Ansonsten verweise ich auf die Netikette dieses Weblogs.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Wertsteigerung von Gold von 1980 bis 2011 2,5% p.a. war (wie Sie richtig gerechnet haben), dann hat man mit Gold in diesen 31 Jahren real verloren. Denn die Inflationsrate von 1980 bis 2011 lag im Durchschnitt deutlich höher als 2,5%.<br />
Und ich bitte darum, dass Sie in Ihrer Argumentation sachlich bleiben. Ansonsten verweise ich auf die Netikette dieses Weblogs.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Viele absurde Theorien zum Gold von L. von der Tann</title>
		<link>http://geldanlage-finanz-blog.com/2009/03/13/36/#comment-1429</link>
		<dc:creator><![CDATA[L. von der Tann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 09:58:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://peterreins.wordpress.com/?p=36#comment-1429</guid>
		<description><![CDATA[Hm, ich weiss ja nicht wie Sie rechnen, aber ich rechne mal vor:

Goldpreis 1980: 680 $
Goldpreis 2011: 1600 $

jeweils pro Feinunze. Setzt man 680 = 100%, dann hat man im Jahre 2011 einen Wert von 235 % und somit einen ZUWACHS von 135 %.

Nehmen wir eine konstante Inflation von 2,5 % an, dann wird nach 31 Jahren in diesem Fall aus den 680 $ ein Wert von 1462 $. Das bedeutet, hätte man etwas mit 680 $ bezahlt in 1980, so wäre dieser Gegenstand im Jahre 2011 etwa 1462 $ teuer, allein durch die jährliche Inflation. Somit wäre aber Gold lukrativer gewesen.

Dramatischer wird es, wenn man nicht 1980 als Basis nimmt. Denn in diesem Jahr gab es ein gigantisches Goldpreis-Hoch.

Nehmen wir einmal das Jahr 1970 als Basis und rechnen einmal bis 1980 und das andere mal bis 2011.

Goldpreis 1970: 50 $
Goldpreis 1980 680 $

Prozentualer Zuwachs allein in 10 Jahren: 1260 $ !!!!
Welche Inflationsrate soll denn das sein, die diesen Zuwachs einschränkt???

Anmerkung: Von 1970 - 1980 hätte jedes Jahr eine Teuerungsrate von 30% vorliegen müssen ...

Das zweite Beispiel:

Goldpreis 1970: 50 $
Goldpreis 2011: 1600 $

Prozentualer Zuwachs in 41 Jahren: 3100 % !!!!
Die Kaufkraft von 50 $ entspricht über die 40 Jahre bei einer Inflationsrate von 2,5 % einem heutigen Wert von 138 $.

Da hätte man bei als Baby nur eine Feinunze Gold zur Geburt geschenkt bekommen haben müssen und wäre mit 41 Jahren dann ein echter Gewinner! Ausserdem wird Gold NIEMALS WERTLOS, wie es Fonds, Aktien, Banknoten und Tagesgeldkonten werden können.

Natürlich gibt es auch Gegenbeispiele, bspw. der Zeitraum von 1980 bis 2000. 

Ich will nur damit sagen, dass eine Aussage: &quot;Wertpapiere sind gewinnbringender als Goldanlagen&quot; einfach unseriös ist. Das IST halt nicht immer so, kann aber durchaus sein.

Jeder sollte halt für sich entscheiden. Man braucht keine Anlageberater, denen man - da krawattiert und beblazert - blind vertraut. Denn die verkaufen einem das, was sie wie Sauerbier im Keller liegen haben und loswerden wollen.

Taschenrechner gibt&#039;s schon ab 4 EUR, Daten zu den Kursen von Edelmetallen und Wertpapieren gibt&#039;s kostenlos im Internet. Ein Mathematikbuch zur Prozent- und Zinseszinsrechnung ist auch nicht teuer. Eine Excel-Kopie gibt&#039;s kostenlos im Internet (LibreOffice). Mit etwas Geduld wird man so sein eigener Fachmann, vorausgesetzt das Lebensziel ist nicht ausschließlich der Fußballverein und das Flaschbier ;-).

LvdT
Diplom-Volkswirt]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hm, ich weiss ja nicht wie Sie rechnen, aber ich rechne mal vor:</p>
<p>Goldpreis 1980: 680 $<br />
Goldpreis 2011: 1600 $</p>
<p>jeweils pro Feinunze. Setzt man 680 = 100%, dann hat man im Jahre 2011 einen Wert von 235 % und somit einen ZUWACHS von 135 %.</p>
<p>Nehmen wir eine konstante Inflation von 2,5 % an, dann wird nach 31 Jahren in diesem Fall aus den 680 $ ein Wert von 1462 $. Das bedeutet, hätte man etwas mit 680 $ bezahlt in 1980, so wäre dieser Gegenstand im Jahre 2011 etwa 1462 $ teuer, allein durch die jährliche Inflation. Somit wäre aber Gold lukrativer gewesen.</p>
<p>Dramatischer wird es, wenn man nicht 1980 als Basis nimmt. Denn in diesem Jahr gab es ein gigantisches Goldpreis-Hoch.</p>
<p>Nehmen wir einmal das Jahr 1970 als Basis und rechnen einmal bis 1980 und das andere mal bis 2011.</p>
<p>Goldpreis 1970: 50 $<br />
Goldpreis 1980 680 $</p>
<p>Prozentualer Zuwachs allein in 10 Jahren: 1260 $ !!!!<br />
Welche Inflationsrate soll denn das sein, die diesen Zuwachs einschränkt???</p>
<p>Anmerkung: Von 1970 &#8211; 1980 hätte jedes Jahr eine Teuerungsrate von 30% vorliegen müssen &#8230;</p>
<p>Das zweite Beispiel:</p>
<p>Goldpreis 1970: 50 $<br />
Goldpreis 2011: 1600 $</p>
<p>Prozentualer Zuwachs in 41 Jahren: 3100 % !!!!<br />
Die Kaufkraft von 50 $ entspricht über die 40 Jahre bei einer Inflationsrate von 2,5 % einem heutigen Wert von 138 $.</p>
<p>Da hätte man bei als Baby nur eine Feinunze Gold zur Geburt geschenkt bekommen haben müssen und wäre mit 41 Jahren dann ein echter Gewinner! Ausserdem wird Gold NIEMALS WERTLOS, wie es Fonds, Aktien, Banknoten und Tagesgeldkonten werden können.</p>
<p>Natürlich gibt es auch Gegenbeispiele, bspw. der Zeitraum von 1980 bis 2000. </p>
<p>Ich will nur damit sagen, dass eine Aussage: &#8222;Wertpapiere sind gewinnbringender als Goldanlagen&#8220; einfach unseriös ist. Das IST halt nicht immer so, kann aber durchaus sein.</p>
<p>Jeder sollte halt für sich entscheiden. Man braucht keine Anlageberater, denen man &#8211; da krawattiert und beblazert &#8211; blind vertraut. Denn die verkaufen einem das, was sie wie Sauerbier im Keller liegen haben und loswerden wollen.</p>
<p>Taschenrechner gibt&#8217;s schon ab 4 EUR, Daten zu den Kursen von Edelmetallen und Wertpapieren gibt&#8217;s kostenlos im Internet. Ein Mathematikbuch zur Prozent- und Zinseszinsrechnung ist auch nicht teuer. Eine Excel-Kopie gibt&#8217;s kostenlos im Internet (LibreOffice). Mit etwas Geduld wird man so sein eigener Fachmann, vorausgesetzt das Lebensziel ist nicht ausschließlich der Fußballverein und das Flaschbier <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>LvdT<br />
Diplom-Volkswirt</p>
]]></content:encoded>
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